Holger Simon über die Digitalisierung im Museum

Rembrandt wird digital kommuniziert #myRembrandt

Rembrandt wird digital kommuniziert #myRembrandt

In einem aktuellen Interview im Tagesspiegel skizziert der „digitale Kopf“ Prof. Holger Simon die digitalen Möglichkeiten des zeitgenössischen Museumsbetriebs und markiert dabei auch (wohl eher unbeabsichtigt) Grundideen des Projekts „Rembrandt digital“: „(…) Für die Museen im digitalen Zeitalter kann man dies auf die kurze Formel bringen: Kunst wird analog erlebt aber digital kommuniziert (…)“

Kulturelles Erbe digital zur Verfügung stellen
Zentrale Aussagen in Simons Interview lassen sich ansatzlos über das Projekt „Rembrandt digital“ illustrieren. Auch uns geht es darum deutlich zu machen, welches Potential in der Digitalisierung und digitalen Vermittlung steckt:  „(…) Wenn wir zunehmend digital kommunizieren, dann müssen wir auch das kulturelle Erbe digital zur Verfügung stellen, damit es Teil des Diskurses in der digitalen Kommunikation werden kann. Natürlich gelingt uns bei den wenigsten Kunstwerken eine exakte Kopie – wenngleich heutige Verfahren des 3D-Drucks den Farbauftrag schon so gut imitieren können, dass Sie in der Anschauung keinen Unterschied feststellen können. Es genügt zumeist ein Abbild, damit wir unabhängig von Ort und Zeit einen ausreichenden Eindruck bekommen können. Hier führen die digitalen Technologien das fort, was mit der Schrift über die Zeichnung bis hin zu Fotografie und Film zunehmend perfektioniert wurde. (…) Durch die Digitalisierung wird zum einen das Museum seinen „Ausstellungsraum“ ins Digitale erweitern. Hier reicht es nicht, einfach die Kunstwerke zu fotografieren und ins Netz zu stellen. Es geht darüber weit hinaus. Vielmehr wird der digitale Raum genutzt werden können, um die Vermittlung, Kommunikation und auch Präsentation in diesen Raum zu erweitern. (…)“ 

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